Abenteuer auf der Garden Route

Bevor unsere Reise in Sdafrika eine Wende nimmt, mchte ich mich noch einmal kurz melden. Die vergangene Woche war vollgepackt mit Erlebnissen und Abenteuern.

Nachdem Adrenalinkick bei den Weissen Haien am Montag, gingen wir den Dienstag etwas ruhiger an und fuhren am Morgen als erstes an den „most southern point“ des afrikanischen Kontinenten, der sich nicht wie oft suggeriert wird am Cape of Good Hope bei Kapstadt, sondern etwas weiter stlich am Cape Aghulas befindet. Obwohl das Cape Aghulas eine geographisch wichtigere Bedeutung einnimmt – immerhin trifft hier der Indische Ozean auf den Atlantik – ist der Ort viel weniger spektakulr und daher touristisch relativ schlecht erschlossen. Dies kmmerte uns allerdings wenig und so genossen wir in Ruhe ein kleines Frhstck an der steinigen Kste mit Blick auf die beiden Ozeane. Danach beschlossen wir den Fischerhafen von Struishaai, dem Ort, wo wir bernachtet haben, noch etwas genauer zu betrachten. Abgerundet wurde der Tag dann mit einem Ritt durch die Finboschs (eine hier sehr hufig anzutreffende Pflanze) und entlang dem Strand. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch staubige Nebenstrassen wurden wir am nchsten Ort – Witsand – herzlich vom Besitzer der Backpackers-Lodge in Empfang genommen, der uns dann fr umgerechnet etwa 20

Franken pro Kopf und Nacht eine grosszgige Vierzimmerwohnung mit Balkon und Meerblick vermietete. Da die Hauptsaison vorbei ist, sind die Backpacker-Lodges froh um jeden einzelnen Gast, sodass wir oft von Sonderangeboten wie dem genannten profitieren knnen. Witsand ist ein kleines, ruhiges Drfchen direkt am Meer mit einem sanften Tourismus, der hier glcklicherweise noch nicht berhand genommen hat. Das besondere an diesem Ort ist, dass es an einer Bucht gelegen ist, die als Whale Nursery dient, als Kinderstube fr junge Wale. Da wir uns zur Zeit mitten in der Walsaison befinden, konnten wir schon von unserer Wohnung aus dutzende von Walen sehen. Auf einen Blick haben wir ber zwanzig Wale gezhlt! Diese Aussicht ist so unbeschreiblich, dass wir sie nicht nur von unserer Wohnung, sondern auch vom Strand und den Sanddnen aus genossen. Auch die Frau des Backpackers-Besitzers war entzckt ber das Schauspiel, das sich vor unseren Augen abspielte, sodass sie mit Hilfe von Emma (so heisst meine Fotokamera) unzhlige Bilder schoss und sogar einen kleinen Film drehte, den sie dann spter im Fernsehen ausstrahlen lassen wollte (ob das wirklich geklappt hat, wissen wir nicht). Sie war dann so begeistert und froh ber unsere Hilfe, dass sie uns fr eine weitere Nacht in der Wohnung einlud. Leider hatten wir noch viele Plne fr die kommenden Tage, sodass wir dieses Angebot ausschlagen mussten… Am nchsten Tag besuchten wir die berhmten Cango Caves in Outshoorn, wobei wir keine stinknormale Fhrung, sondern die Adventure-Variante whlten, welche uns noch etwas tiefer in die Hhle fhrte. Allerdings mssen wir zugeben, dass die Hhlentour, welche wir letztes Jahr im innerschweizer Hllloch unternahmen, um einiges spektakulrer und vor allem schmutziger ist. Trotzdem hat uns die Tour durch die faszinierenden Tropfsteinhhlen sehr gefallen. Der Freitag sollte dann wieder etwas sportlicher werden, also versuchten wir uns ein erstes Mal beim Surfen, das gar nicht sooo schwierig ist, wie wir anfangs dachten. Immerhin konnten wir schon relativ bald mit etwas Starthilfe von unserem Surflehrer auf dem Brett stehen und die Wellen reiten. Unsere Quintessenz von diesem Erlebnis: Surfen ist super! Schade nur, dass es in der Schweiz kein Meer gibt, wo man diesen Sport zu seinem Hobby machen knnte… Gestern schalteten wir dann einen Ruhetag ein, besuchten die Hfen von Plettenberg Bay und Knysna, zwei wunderschne Kstenorte, und nahmen ein erfrischendes Bad im Meer bevor wir dann eine leckere Pizza aus dem Steinofen unserer Lodge mit Namen „Beach House“ genossen. Heute unternahmen wir eine kleine Wanderung in einem der zahlreichen Nationalparks, bevor es dann endgltig ans Rckreisen in Richtung Kapstadt ging.

Gerne wren wir von der Garden Route aus noch weiter in Richtung Osten gefahren, wo es weniger touristisch, aber nicht minder schn sein soll. Unsere Alternative im Krgerpark ist allerdings auch nicht schlecht. Aber davon mehr im nchsten Blogeintrag…

..Part of the trip: Sdafrika 2010

More Source:

Garden Route Adventure Activities, South Africa - Jamin Adventures ...
Holiday Apartments Cape Town | Cape Paradise Lodge
2-wöchige Abenteuertour durch Afrika auf der Garden Route ...
g - Monkeyland Primate Sanctuary Plettenberg Bay Activities Garden

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Submited at Monday, September 6th, 2010 at 5:00 pm on Africa by ethan
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